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Uhubrut 2006 und 2007

Auch im Jahr 2006 brütete das Uhweibchen auf dem Ohlsdorfer Friedhof wieder auf dem schon im Vorjahr ausgewählten Grabmal. Wie ich erst 2006 erfuhr, soll es sich bei dem Uhu-Weibchen um einen ausgewilderten Vogel handeln. Dadurch ist sicherlich zu erklären, dass das Weibchen so relativ vertraut auf die vielen Beobachter und Fotografen reagierte, während sich das Männchen auch in diesem Jahr kaum sehen ließ.

Das Weibchen begann um den 20.03.2006 herum mit der Brut. Zu diesem Zeitpunkt lag noch Schnee. Die anderen Fotos von der Brut auf dem Grabmal wurden von Anfang bis Ende Mai aufgenommen.

Noch eine Anmerkung zu den hier gezeigten Fotos: Die Fotos sind vom Weg aus einer Entfernung von 25-30 m aufgenommen, um Störungen zu vermeiden, und hier als Ausschnittsvergrößerungen wiedergegeben!

Um aus größerer Entfernung Naturfotos mit guter Schärfe zu erzielen, verwende ich eine Spiegelreflexkamera mit einem Zoom-Objektiv mit einer großen Brennweite von 100-400 mm. Damit wird die Kameraausrüstung allerdings ziemlich schwer. Fotos aus dieser Entfernung kann ich trotz Bildstabilisator nicht mehr ruhig aus der Hand machen, insbesondere nicht am gezeigten Standort, der unter Bäumen liegt und relativ dunkel ist. Aufgrund der dadurch notwendigen langen Belichtungszeiten verwende ich ein stabiles Stativ. Der Handel, z.B. enjoyyourcamera.com, bietet eine große Auswahl an. Der Vorteil bei der Verwendung eines Stativs liegt auch darin, dass ich gleichzeitig die Eulen beobachten und bequem mit einem Fernauslöser Fotos machen kann.

Brütender Uhu Mai 2006: (alle Fotos lassen sich durch Anklicken vergrößern )

Als die Jungen etwas größer waren, verließ das Weibchen immer wieder stundenweise das Nest, um sich auf einem Baum in der Nähe auszuruhen und zu schlafen.

An einem Tag fand ich hinter einem Gebüsch in der Nähe des Nistplatzes eine Rupfung.

Uhu-Weibchen auf Bäumen in der Nähe des Nestes:

Nach dem die Jungen das Nest verlassen hatten, versteckten sie sich im Gebüsch in der Nähe des Nistplatzes. Im Gegensatz zu den Jungen im Vorjahr waren sie jedoch sehr scheu und nicht zu beobachten. Immer wurden sie von der Mutter bewacht, die meist sehr frei und gut sichtbar auf einem Baum saß.

Uhu-Weibchen bewacht ihre Jungen:


Auch nachdem die Jungen fliegen konnten, waren sie nur selten in den Bäumen zu entdecken und zu beobchten.

Junge Uhus im Baum:

Uhubrut 2007

Auch 2007 brütete der Uhu auf dem Ohlsdorfer Friedhof statt. Die Brut fand jedoch nicht auf dem Grabmal, sondern in der von den Naturschützern aufgehängten Nistschale hoch im Baum statt. Wenn das Uhu-Weibchen und die Jungen in der Schale lagen, waren es von unten nicht zu sehen. Leider konnte ich die Jungen Uhus nach dem Verlassen des Nestes nur 1 x in den Bäumen entdecken und fotografieren. Wie ich von anderen Fotografen hörte, soll es sich um ein anderes Weibchen als dem von den beiden Jahren zuvor gehandelt haben, das auch bei weitem nicht zu vertraut war. Das Weibchen von den Vorjahren wurde an anderer Stelle gesichtet.

Uhubrut 2007:


Zur Uhu-Brut 2005 auf dem Ohlsdorfer Friedhof erschien auch ein von mir verfasster Artikel in Kauzbrief 18:

Grabwächter - Uhu-Brut an einem ungewöhnlichen Ort. (411 kb)