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Eulenturm

Wasserturm Bad SodenWeithin ist es sichtbar, das Wahrzeichen von Bad Soden am Taunus, der alte Wasserturm der ehemaligen Sinai-Gärtnerei aus dem Jahre 1911. Vom Turmzimmer hat man einen freien Blick bis nach Frankfurt.

Nachdem der Turm Anfang der 60-iger Jahre seine Aufgabe verlor, nagte der Zahn der Zeit an ihm, bis die NABU-Gruppe Bad Soden es sich zur Aufgabe machte, den Turm für den Naturschutz zu renovieren. Der Naturschutzgruppe ging es nicht nur darum, den Turm als Schmuckstück für die Gemeinde zu bewahren, sondern sie wollten den Turm auch einer sinnvollen Nutzung für die Tierwelt zuführen.

Nach fachmännischer Renovierung prangt der Wasserturm heute wieder in neuem Glanz. Die NABU-Gruppe Bad Soden (Main-Taunus-Kreis) bekam für ihr Engagement den Hessischen Denkmalschutzpreis 2000 überreicht .

Über 40 Nistmöglichkeiten wurden in der Turmspitze angebracht, darunter auch eine "Eulenwohnung". Es wurde Lebensraum bewahrt für Turmfalken und Mauerseglern und ein Angebot für Schleiereulen, Dohlen und andere "wilde Gebäudebewohner" wie z.B. Fledermäuse geschaffen. So haben z.B. Schleiereule und Turmfalke die Nistgelegenheit angenommen (im Bild eine verunglückte, dann präparierte Schleiereule, die im Turmzimmer sitzt). Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf die Bedeutung der Arbeit der Naturschutzverbände und der vielen örtlichen Naturschutzgruppen für den Eulenschutz hinweisen. Die meisten Arbeiten wie Anlage und Instandhaltung von Naturflächen, Anbringen, Kontrolle und Reinigen der Nistgelegenheiten, aber auch Öffentlichkeitsarbeit in Form von Vogelführungen und vieles mehr wird von ehrenamtlichen Helfern übernommen, denen ich für ihr Engagement für unsere Natur danken möchte. Präparierte Schleiereule im Turmzimmer

Die vorhandenen Büsche wurden erhalten und durch Neuanpflanzungen ergänzt. So wurde ein geeignetes Biotop für Vögel, Kleinsäuger und Insekten geschaffen.

Hier einige Fotos einer jungen Schleiereule, die nach dem Verlassen des Nistkastens in einem benachbarten Garten Zuflucht gesucht hatte.

. Junge Schleiereule

Der Turm ist einmal im Monat sonntags von 11 - 16 Uhr geöffnet. Von April - Juni bleibt der Turm in der Regel geschlossen, um die tierischen Bewohner nicht bei der Brut zu stören. Mit wechselnden Ausstellungen versuchen die Naturschützer, das Interesse der Bevölkerung für Natur, Heimatkunde und Ökologie zu wecken. So fand unter anderem eine Ausstellung über Schleiereulen statt, bei der auch die beiden gezeigten Quilts zu bewundern waren.

QuiltQuilt im Turmzimmer

für alle Fotos dieser Seite: © Karin Montes (der ich auch für die Infos zum Eulenturm danke)


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